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Ulrike & Felix

Letzte Woche habe ich mich schwer getan - mit mir und der Fotografie. Naja, eigentlich gar nicht so mit der Fotografie an sich, eher ein bisschen mit meinem Stil. Ich habe mich hinterfragt und habe in meinem Bearbeitungsprogramm hin und her probiert und war etwas verzweifelt, weil ich irgendwie nicht dahin gekommen bin, wo ich hin wollte. Ich habe vor dem Computer gesessen - tagelang - und habe etwas gesucht, von dem ich nicht genau wusste, was es ist. Das ist nicht gerade förderlich für das eigene Selbstbewusstsein.

Dann aber hat mir Ulrike eine Nachricht geschrieben, ob ich nicht Lust hätte, Sie und Ihren Freund Felix zu fotografieren. Mit Ulrike hatte ich letztes Jahr ein sehr cooles Shooting an der Waldschlösschenbrücke in Dresden bei einem wunderschönen Sonnenuntergang und ich wusste, wir liegen auf einer Wellenlänge. Wir haben uns ausgemacht, dass es in die Sächsische Schweiz gehen soll. Letzten Montag war es dann soweit und wir haben eher zufällig einen schön einsamen Spot gefunden (wir wollten erst zur Bastei - das wäre ein Reinfall geworden... ;-) ). Wir sind auf einen kleinen Berg "geklettert" und dann ging es los. Ich musste nichts weiter machen, als den Auslöser drücken. Ich war beinahe Luft für die beiden, die sich voll aufeinander eingelassen und alles um sich herum vergessen haben. Es war einfach traumhaft.

Wieder zu Hause angekommen, musste ich mich nun noch meinem Problem stellen. Aber irgendwie war das wie weggeblasen. Ich habe bei der Bearbeitung an den richtigen Reglern herumgespielt und war plötzlich im Flow. Was vorher nach vielen Tagen vor dem Computer zu keinem Ergebnis geführt hat, war nun irgendwie nebenbei entstanden. In einer Session und wie in Trance habe ich die Fotos der beiden bearbeitet und das Ergebnis könnt Ihr Euch nun hier anschauen.

 

Ich hoffe, Euch gefallen die Fotos so sehr wie mir.

 

Cheers // LEX

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